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Wladimir Bukowski: Der stechende Schmerz der Freiheit
Seewald Verlag Stuttgart/Herford, Ullstein 1985 (Auszüge)

Der sowjetische Dissident Wladimir Bukowski wurde im Dezember 1976 über Zürich gegen Luis Corvalan, einem chilenischen Marxisten, ausgetauscht.
Übrigens sah die Zeitung der fanzösischen Kommunisten, L'Humanité, den Austausch als ein klassisches Eigentor Moskaus an, da nun ein Vergleich der Sowjetunion mit der chilenischen Militärdiktatur nicht fern lag.


Sie (in Moskau) haben die Initiative, die zwei Figuren wert ist.
... wenn der westliche Beobachter aber zwischen Information und Desinformation zu wählen hat, akzeptiert er mindestens die Hälfte der Lüge.
(Man dürfe) ... keine Sekunde an die Zufälligkeit einer Entscheidung oder etwa an eine humanitäre Anwandlung ... glauben. Sie fügen sich nicht ohne Not Schaden zu.
Totalitäre Regime sind sensibel gegen öffentlichen Druck, sie verbergen es nur zu gut. ...
Die Sowjetunion will als gleichberechtigtes Mitglied der Weltgemeinde behandelt werden.
Wenn sie bemerken, daß eine Kampagne nicht abnimmt, beginnen sie, das Problem ohne Aufsehen beizulegen.