Raoul Wallenberg Zurück zur Startseite
     
 
Das Komittee

In Berlin wurde im August 1991 das erste Wallenberg-Komitee in Deutschland gegründet. Jens Hensel und Matthias Dornfeldt stehen der Vereinigung vor.

Das Vereinigung unterrichtet die Öffentlichkeit über das humanitäre Wirken des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg in Budapest, wo er in der Zeit vom 9. Juli 1944 bis zum 17. Januar 1945 ungezählten Juden das Leben rettete. Der Verhaftung am 17. Januar 1945 durch eine Sondereinheit des sowjetischen Geheimdienstes folgte die Odyssee in den Lagern des Archipel GULag.

Das Komitee fordert die rückhaltlose Aufklärung des Schicksals Raoul Wallenbergs von der russischen Regierung unter Präsident Putin ein.

Wir müssen mit Bedauern feststellen, daß die vorherige Regierung unter Präsident Jelzin in der Kontinuität der sowjetischen Regierungen stand, welche dem Verlangen nach der Klärung des Verbleibs von Raoul Wallenberg mit Lügen und Desinformationen begegneten.

Präsident Putin sollte erkennen, daß die von Stalin verantwortete Verhaftung eines neutralen Diplomaten ein Unrecht darstellt, dem sich das heutige Rußland durch Schweigen anschließen würde.

Einzig die vorbehaltlose Aufklärung des Schicksals Raoul Wallenbergs nach seiner Verhaftung und die Herausgabe aller Unterlagen den "Fall" Wallenberg betreffend können deutlich machen, daß sich Präsident Putin von der bisherigen Behandlung der Angelegenheit distanziert. Insbesondere die Übergabe der vom FSB (der heutige russische Sicherheitsdienst, dieser steht in der Tradition und Kontinuität des KGB) geführten Wallenberg-Akte an die Öffentlichkeit oder an eine internationale Historiker-Kommission mit russischer Beteiligung stellt sich als unverzichtbar dar.

Diese Website informiert über den Menschen Raoul Wallenberg, über die Durchführung seiner Rettungsaktion in Budapest und über die Bemühungen um seine Freilassung.

Ein Denkmal zu Ehren Wallenbergs - errichtet 1987 in Budapest.

Im Archiv finden Sie zahlreiche Dokumente zum sogenannten "Fall Wallenberg".